Das Exterieur

Unser Schwarzwälder Romeo bei der Therapie im Freien, Quelle: K.Boldt

Wünschenswert ist ein nicht zu großes Pferd (max. 1,60 m Stockmaß) mit gut bemuskeltem Rücken und weichen, taktreinen, raumgreifen-
den Bewegungen. Die Einschränkung beim Stockmaß erleichtert die Arbeit der Kranken-
gymnastin, da sie den Patienten während der Therapie begleitet und ständig sichern muss. Ideal ist ein Stockmaß von 1.50 m, da hier der sichernde Arm hinter dem Patienten auf dem Pferderücken liegen kann und nicht ständig in die Höhe gehalten werden muss. Die Wirbel-
säule des Pferdes sollte so gut eingebettet sein, dass ein bequemes Sitzen auch ohne Unterlage möglich ist. Die Berührung des Felles und die abstrahlende Körperwärme werden dabei wohltuend empfunden. Der Schritt, als nahezu ausschließlich eingesetzte Gangart in der Hippotherapie, sollte besonders raumgreifend, taktmäßig und geschmeidig sein und eine Erweiterung genauso wie eine Reduzierung des Raumgriffes ohne Taktverlust zulassen. Wünschenswert ist weiterhin ein nicht zu kurzer oder tief angesetzter Hals mit ausreichender Ganaschenfreiheit. Alte Pferde mit unelastischen Bewegungen als Folge von Verschleißerscheinungen oder krankhaften Veränderungen an Rücken oder Gelenken sind ungeeignet, auch wenn sie über eine überdurchschnittliche Ausbildung verfügen.

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