Interview mit Natalie Schlemmer


Immer wenn unsere vorherige Reitlehrerin Manu (Reitstunde Samstagnachmittag) einmal im Monat unsere Reitstunde nicht geben konnte, wurde sie von Natalie vertreten. Seit September wurde unsere Reitstunde dann komplett von Natalie übernommen. Aus diesem Grund wird es Zeit, Natalie nun hier allen vorzustellen, wozu ich (=Annkathrin) sie ausführlich interviewt habe.



Wie heißt Du?

"Natalie Alina Schlemmer."


Wann hast Du Geburtstag, wo wohnst Du und hast Du ein Haustier?

19. Dezember 1984. Ich lebe mit meinem Freund in Landau und habe ein Pferd namens Josie als „Haustier“. Sie wohnt in Billigheim bei Familie Kern im Stall.


Da Du ein eigenes Pferd hast, gehört zu Deinen Hobbys bestimmt das Reiten. Was machst Du noch gerne in Deiner Freizeit?

Meine Hobbys sind natürlich Reiten, Pferde, auf Turniere gehen, beim DLRG Schwimmen, Inlinern, Skifahren, Lesen, zu Hause auf der Couch liegen und chillen...
Mit meinem Freund verreisen oder die Pfalz erkunden. Zu diesem Beruf kam ich durch eine Verkettung glücklicher Umstände. Ich mag Pferde, Kinder und Unterrichten. Irgendwie lag da die Verbindung nahe... Und es bereitet mir nach wie vor großen Spaß, Menschen für Pferde zu begeistern und ihnen einen harmonischen Umgang und Einstieg in den Sport zu ermöglichen.


Was bist du von Beruf und wie kamst Du dazu?

Ich habe in Winnweiler Abitur gemacht und anschließend in Mainz Lehramt für Gymnasien studiert und mache gerade mein Referendariat; das dauert noch bis nächstes Jahr im Sommer. Zudem bin ich Trainerin C Reiten (Leistungssport) und wurde sogar mit der Gebrüder-Lütke-Westhues-Auszeichnung für herausragende Leistungen bei dieser Prüfung geehrt. Seit diesem Sommer bin ich zudem Trainerin B (Leistungssport, Schwerpunkt Dressur) und zudem seit Frühjahr 2014 Reit- und Voltigierpädagogin (DKThR).
Zum Reiten kam ich als kleines Kind. In meiner Familie ritt zwar niemand, aber ich wollte schon als Dreijährige (so haben es mir zumindest meine Eltern erzählt) an jeder Pferdekoppel in der Umgebung stehen bleiben und reiten lernen. Mit sieben Jahren war es dann soweit: Ich durfte im Zellertal-Donnersberger RFV voltigieren lernen. Das machte sehr viel Spaß und wir haben auch an einigen Turnieren teilgenommen, aber ich wollte auch unbedingt selbst reiten und so habe ich zum Stall der Familie Demmerle in Börrstadt gewechselt. Dort bin ich zunächst die Schulpferde geritten und auch auf Turnieren gestartet. Später bekam ich dann endlich ein eigenes Pferd... So konnte ich einige Siege und Platzierungen in der Dressur bis Klasse L, im Springen bis Klasse A sammeln.


Was sind Deine Aufgaben bei der Kinderhilfe?

Bei der Kinderhilfe gebe ich Longenstunden, Anfängerreitstunden, Fortgeschrittenenreitstunden und Voltigierstunden. Zudem bin ich manchmal (derzeit bin ich ja aufgrund des Referendariats nur samstags da) im heilpädagogischen Bereich tätig. Da kümmere ich mich um Kinder mit verschiedenen Einschränkungen (Lernproblemen, motorische Defizite oder Ähnlichem) und möchte sie für diese wundervollen Tiere begeistern, die mich selbst jedes Mal aufs Neue faszinieren und erfreuen.


Warum bist du hier bei der Kinderhilfe, seit wann und wie bist Du hier gelandet?

Für die Zusatzausbildung im Heilpädagogischen Reiten habe ich ein Praktikum im Juli 2013 bei der Kinderhilfe gemacht und bin danach einfach geblieben. Zunächst war ich auch immer noch mittwochs da, aber seit ich im Referendariat bin, samstags.


Wie gefällt es Dir bei der Kihi?

Mit gefällt es sehr gut und ich wäre gerne öfter da... Alle Leute, Mitarbeiter oder Reitschüler, sind sehr nett und ich fühle mich wohl.


Hast Du ein Lieblingspferd?

Ganz klar meine eigne Stute Josie. Sie ist einfach die Beste: Sehr brav, schön zu reiten und bestimmt auch mal irgendwann ein gutes Therapiepferd (hoffe ich). Bei der Kinderhilfe ist Aramis mein erklärter Liebling, er ist einfach auch traumhaft angenehm zu reiten und hat die richtige Einstellung zum Arbeiten. Zudem sehen beide Pferde wunderschön aus.


Annkathrin Hausmann



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