Mit Hänsel und Gretel den 70. gefeiert

Sektempfang vor der Aufführung
Sektempfang vor der Aufführung
Pas de deux
Vater und Mutter suchen
Aramis erschreckt sich beim Schlussapplaus
Hänsel voltigiert

Im April feierte die Senior-Chefin und Mitbegründerin der Kinderhilfe, Dorothee Wanzek-Blaul, ihren 70. Geburtstag. Am letzten Aprilsonntag dann wurde sie von ihren Mitarbeitern auf ganz besondere Weise überrascht und geehrt: das Team der Kinderhilfe führte nämlich ihr zu Ehren den ersten Akt der Humperdinck-Oper „Hänsel und Gretel“ auf.

Von unserer ersten Vorsitzenden Inge Bellmann aufführungstechnisch angepasst und von Hofleiterin Christine Wanzek-Heringer als Regisseurin umgesetzt ritten um 15 Uhr Hänsel und Gretel respektive Lea Zehe und Jutta Engel unter den Ouvertüre-Klängen der Oper in die Reithalle ein, spielten dann im heimatlichen Haus und voltigierten ausgelassen auf "Rapunzel", die gar nicht wusste, wie ihr bei diesen ihr unbekannten klassischen Klängen geschah und die darum sehr flott unterwegs war. Aber Longenführerin Tanja Schabacker hatte die Lage stets im Griff. Als dann Vater und Mutter (Thorsten Böhler und Maren Stolzmann) die Bühne betraten, teils zu Fuß spielend, teils auf dem Pferderücken am Langzügel agierend, war die Überraschung für die Jubilarin perfekt. "Ich habe von den Proben rein gar nichts gesehen oder gehört", sagte sie im Anschluss begeistert. So war es geplant – und so hat es dann auch alles ganz wunderbar geklappt.

Beim das erste Bild der Oper abschließenden Hexenritt suchten die verzweifelten Eltern, auf „Michel“ und „Romeo“ am Langzügel unterwegs, verzweifelt nach ihren Kindern, die zur gleichen Zeit auf „Willy“ und „Aramis“ ihr Abschluss-Pas-de-deux ritten. Die Schlussaufstellung kam, die Musik verebbte, und die Schauspieler wurden für ihr lebendiges überzeugendes Spielen mit einem herzlichen Applaus belohnt – gut gemacht! Abschließend stärkten sich alle – Geburtstagskind, Gäste und Schauspieler bei Kaffee und Kuchen im Stübchen.


Thomas Heringer


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